EVENTS

Irving

Thu, 10.05.2007, Doors 21
Entry: EUR 5.-
dj support: DJ Philips



Review   



Eigentlich wollten Alex Church (Gesang, Bass), Steven Scott (Gesang, Gitarre) und Brian Canning (Gitarre, Gesang) nur die Kunst-Vernissage eines Freundes mit ein wenig Rock-Musik untermalen. Doch irgendwie ging es danach weiter und wenige Wochen später schloss sich Brent Turner (Schlagzeug) der Gruppe an. Man begann auf etwas ernsthaftere Weise an den ersten Songs zu arbeiten, die auch prompt auf einem ersten Album landeten: 2002 begrüßte Irving mit Good Morning Beautiful die erfreute amerikanische Presse und setzte den Startschuss für eine Reihe weiterer gewitzter Popsongs gefüllt von euphorischem Tatendrang...
Ein paar Monate später stieß Aaron Burrows (Keyboard) dazu und eine weitere EP folgte: I Hope You Are Feeling Better Now. Diese stieß in den USA wieder auf sehr gute Resonanz und offenbarte das Verlangen der Band, mit verschiedensten Pop-Strukturen zu experimentieren sowie ihre Bereitschaft, jeden der fünf Bandmitglieder am Prozess des Songwritings gleichermaßen beteiligt zu wissen.
Was folgte waren Support-Shows für so namhafte Künstler wie Franz Ferdinand, Arcade Fire, Broken Social Scene oder Polyphonic Spree. In dieser Zeit reiften ihre Stücke, Sound und Strukturen wurden komplexer, Thematiken gründlicher durchdacht und Ideen konsequenter umgesetzt.
Death In The Garden, Blood On The Flowers ist nun das Resultat dieser stetigen Arbeit und in ungeduldiger Bereitschaftshaltung, auch in Deutschland Hörer, Kritiker und Tanzflächenbesetzer zu fesseln und zu begeistern. Es ist die Essenz aus fünf Menschen, die von Einflüssen unterschiedlichster Winkel und Ecken geprägt sind und diese in ihrem eindrücklichen Gespür für Melodie und Harmonie bündeln und zusammenhalten. Mit der Hilfe von Produzent Phil Ek (The Shins, Modest Mouse), wie auch von Aaron Espinoza (Earlimart) und Jim Fairchild (von Grandaddy) erschaffen Irving aus kleinteiligen Puzzlestücken der vergangenen Jahrzehnte ein klares Bild. Von den Handclaps und hysterischen Huhs des Titelstücks, über das Sixties-Garagen-Pop-Knäul von "Situation" bis zum geisterhaften Keuchen im Hintergrund von "I Want To Love You In My Room": Überall wartet die Hookline, taucht auf, frisst sich unweigerlich in den Gehörgang und nistet sich dort ein.

more: www.thebandirving.com




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