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Kraftklub

EVENTS

Kraftklub
Support: Suralin

Fri, 13.04.2012, Doors 20:00
Entry: EUR 20,-
In den A&R-Abteilungen der großen Plattenfirmen, bei denen KRAFTKLUB nicht unter Vertrag sind, wird kollektiv in die Tischplatten gebissen. Die anderen deutschen Bands, die nicht KRAFTKLUB sind, beginnen plötzlich Bausparverträge abzuschließen oder ihre Schäfchen anderweitig ins
Trockene zu bringen. Das Gemunkel auf der Straße wird immer lauter. KRAFTKLUB seien das nächste große Ding, heißt es da.
Diese Gerüchte stimmen und wir haben die Gründe dafür:


       



Erstens: KRAFTKLUB kommen aus dem Osten. Aus Chemnitz, genauer gesagt. Oder wie Felix, Karl, Till, Steffen und Max noch immer sagen: aus Karl-Marx-Stadt. Sie sind Produkte der sich dahin schleppenden Vergangenheitsbewältigung und wegen mangelnder Zukunftsperspektive in die Rockstarkarriere getrieben. Dieses Loser-Image wissen sie Gewinn bringend einzusetzen.

Zweitens: Somit sind KRAFTKLUB das Sprachrohr einer ganzen Generation. Ihnen ist mit „Zu jung“ die Energie sprühendste Hymne an Lethargie und Vergeblichkeit aller Zeiten gelungen, und sie sprechen damit sämtlichen Zuspätgeborenen und Zujunggebliebenen aus den müden Herzen.

Drittens: KRAFTKLUB sind Meister der Verschleierung. Sämtliche biografische Eckdaten dieser Band bieten Grundlage für Spekulationen. Die KRAFTKLUB-Vita ist neben solch schwer zu vertuschenden Eckdaten, wie dem Gewinn des New Music Awards 2010 und der Tour-Unterstützung für Casper, Fettes Brot und die Beatsteaks ein einziges Mysterium. Ein gefundenes Fressen für die Presse!

Viertens: KRAFTKLUB sehen verdammt gut aus. Sie wirken in ihren Collegejacken ein bisschen wie zwangsvermehrte The Hives, die bei Public Enemy die Codes of Cool studierten. Auf ihren Style angesprochen, kontern sie, lässig die Asche einer Kippe abklopfend, sie wollen einfach nur besser aussehen als ihre Fans.

Fünftens: Trotz der unverschämt treffsicheren Außenwirkung regiert bei KRAFTKLUB niemals Style over Substance. Sie vereinen resignative
Amokbereitschaft mit urbanem Dandytum und schlagen damit ideengeschichtlich ein ganz neues Kapitel auf. Ja, sie haben sogar schon Philip Roth gelesen und sind damit das Feuilletonfutter von morgen. Heute sind sie das, wovon die Popkultur dieses Landes immer geträumt hat.

Sechstens: Der Oasis-Effekt. Rapper Felix und Bassist Till sind Brüder. Kreative Reibereien, Streit wegen Mädchen und Prügeleien mit Paparazzi bei den beiden bereits vorprogrammiert.

Siebtens: KRAFTKLUB sind unermüdliche Arbeitstiere. Kaum eine andere Band hat sich innerhalb des letzten Jahres dermaßen brutal den Arsch abgetourt, um aber bei jedem einzelnen der absolvierten Konzerte die Frische einer gerade erblühten Krokus-Familie zu versprühen.

Achtens: Ihr erstes Album "Mit K"



web: www.kraftklub.to // www.facebook.com/kraftklub

Support: Suralin
web: www.suralin-music.de

KARTENVORVERKAUF im Weekender Cafe & Downtown Sound (15,00 EUR),
in allen oeticket Vorverkaufsstellen und auf www.oeticket.com (16,90 EUR)

Ticketlink:
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