EVENTS

Gasmac Gilmore (AT)
Students Night

Mon, 21.05.2012, Doors 21:00
Entry: EUR 0,-
Für erste Aufregung sorgte dieses Quartett, als es im Jahr 2006 einen U-Bahn-Waggon der Wiener Linie U4 kaperte und ihn von Hütteldorf bis zur Endstation Heiligenstadt zur Konzertbühne umfunktionierte. Es folgten Guerilla-Gastspiele in einer Zille auf dem Donaukanal und in einer Telefonzelle. Mehr als denkwürdige Gags – denn so wurde die Mehrzahl der Medien nachhaltig auf die furiose Mixtur aus trashigen Beats, Klezmer-Einflüssen und brachialem Heavy Metal aufmerksam, die die musikalische Note von Gasmasc Gilmore ausmacht. „Im altehrwürdigen Wien, dem Tor zum Balkan, lassen wir mit rasender Polka, düsteren Klängen und harten Metal-Riffs Grenzen zwischen Alt und Modern, Ost und West, Härte und Ironie verschwinden“, texteten sie selbst, um das Unbeschreibliche zu beschreiben.


       



Gegründet 2002, wurden Gasmac Gilmore 2009 mit dem „Austrian Newcomer Award“ für ihr drittes Album „About Boys And Dogs“ ausgezeichnet. Zugleich erhielten sie den Publikums-Preis als „bester Live Act“. Tatsächlich funktioniert die Formel der Band über die Grenzen Wiens hinaus: Auftritte führten über Deutschland, die Schweiz und Restösterreich bis nach Rumänien. „Damit haben sich die Burschen ihre eigene kleine Insel der Seeligen erschaffen, die abseits aller Trendlinien beheimatet ist und gerade deswegen so herrlich unverbraucht und - ja, beinahe irgendwie naiv ankommt.“, beschrieb das Genre-Magazin „Stormbringer“ die Ambitionen von Matthias Wick (Vocals, Gitarre), Max Berner (Schlagzeug), Thomas Pröschl (Bass) und Elias Berner (Gitarre). Die ambitionierten Animationsvideos „Zirkus“ und „Mama, muy bien“ konnten neben Airplay auf Go TV und Puls 4 auch auf dem Seh-Süchte Festival in Berlin, dem ScreenSessions Festival in Wien, nationalen und internationalen Kunstausstellungen präsentiert werden.

Die Gasmac-Crew nennt als Einflüsse Pantera, Gogol Bordello, System of a Down, genauso wie Tool, Beirut, die Nine Inch Nails, Muse oder Firewater. Eklektizismus pur. Live ist das Quartett für seine mitreissende Performance bekannt ist, der energiegeladenen Mix aus Gipsy Punk, Rock und Metal lässt kaum jemanden kalt. Und einen speziellen Aufhänger hat das Radiokulturhaus-Gastspiel natürlich auch: Gasmac Gilmore präsentieren ein neues Album. Der Titel steht noch nicht fest. Aber eines ist gewiß: Gäste aus der ganzen Welt sind mit an Bord. Ukrainische und kalifornische Klezmermusiker, ein goldzahniger Zigeuner, ein 200 Jahre altes Cello sowie der Startrompeter Alexander Wladigeroff (Shantel, Fatima Spar, Dunkelbunt). Im Notfall kann man sich immer noch an den Lehnen der RKH-Lederfauteuills festkrallen.

web: www.facebook.com/gasmacgilmore




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