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EVENTS

DIE STERNE (DE)
Support: Snøffeltøffs (DE)

Tue, 28.04.2015, Doors 19:00
Entry: EUR 19,- (VVK)
"Was stehst du hier schon wieder in der Gegend rum, mir scheint, du hast zu viel Zeit", singt ein Chor aus Menschen- und Vocoder-Stimmen gleich zu Beginn des zehnten Studioalbums der Hamburger Indierock-Helden DIE STERNE. Dabei gehörten DIE STERNE schon immer zu der Sorte von Bands, mit denen man doch nur allzu gerne in der Gegend herumstand, aber auch immer wunderbar tanzen konnte: Thomas Wenzels Bassspiel hatte schon immer schon mehr Soul, als es bei den meisten anderen Indiebands der Fall ist.



KARTENVORVERKAUF (19,00 EUR) im Downtown Sound Record Store, bei allen Ö-Ticket VVK-Stellen und online unter www.ntry.at/diesterne
ABENDKASSA 24,00 EUR.

Nachdem DIE STERNE auf ihrem letzten Album "24/7" vollends in die Patternwirtschaft der Clubwelten abgetaucht waren, wummern die Basslinien auf "Flucht in die Flucht" nun wieder im klassischen Bandsound. Und schon nach den ersten vier Takten die freudige Erkenntnis: Unverkennbar, sie sind es! So wie DIE STERNE klingen, so klingen wirklich nur DIE STERNE.

Wobei die Musik in den von Olaf O.P.A.L. produzierten Klangwelten dieses kleinen, psychedelischen Meisterwerks extrem vielschichtig geraten ist: Es tönen die rückkoppelnden Gitarren in Ehrerweisung an Jimi Hendrix, AC/DC, Dinosauer Jr. bis zu den Butthole Surfers, man ist bewegt von der Funk- & Soul-Historie von Motown über Funkadelic bis Sly & The Family Stone, pfeift eingängige Folk- und Popmelodien von "Lola" bis "Bakerman", findet Gefallen am Swamp-Blues und schrägen Folk-Moritaten und schichtet alles auf- und durcheinander wie zu besten "Easter Everywhere"-Zeiten.

So stehen DIE STERNE in ihrer eigenen Wall-Of-Sound leicht schlunzig aber elegant wie einst Camper Van Beethoven auf der Bühne ihres Lebens. Im Wirrwarr der Signale macht man sich auf die Suche nach Überlebensstrategien in Zeiten der Durchoptimierung aller Lebensbereiche. Vor allem wenn man wie DIE STERNE bei aller Liebe überhaupt keine Lust darauf hat, sein Leben noch weiter durchzuoptimieren. Besser gesagt: Es durchoptimieren zu lassen.

Support: Snøffeltøffs
Snøffeltøffs orientieren sich nicht an der süffisanten Yuppiepoesie der Berliner Schule, sondern greifen in den dreckigen Morast längst vergessener 60er Jahre 45er. Elitäre Jungkritiker werden die Singles natürlich noch nie gehört haben, und das darum "die deutschen Black Lips" nennen. Vielleicht ist das aber ganz OK so. Letztes Jahr brachten sie die EP "Female Dreams" heraus, auf der man sich das ganze anhören konnte. Und das taten so viele, dass sich Snøff und Tøff einen Plattenvertrag erbetteln konnten. Dass ihr neues Album so klingt, als hätten sie es mit Steve Albinis Kassettenrekorder aufgenommen ist Tim Lalondes Schuld.



web: www.diesterne.de




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